Rote-Bete-Dip mit Skyr und Meerrettich

Rote-Bete-Dip mit Skyr und Meerrettich

Rote-Bete-Dip rührst du in 15 Minuten zusammen: rohe Rote Bete schälen und fein reiben, mit Skyr, einer Knoblauchzehe, Zitrone und etwas Meerrettich verrühren – fertig. Er passt zu dunklem Brot, zu Ofengemüse, zu Pellkartoffeln oder als Klecks neben gebratenem Fisch.

Ab Oktober kommt Rote Bete frisch vom Feld und ist bis in den Winter hinein günstig zu haben. Roh gerieben schmeckt sie deutlich frischer und nüssiger als vorgekocht aus dem Glas – und ihre Farbe bleibt dieses kräftige Rot, das im Skyr zu einem satten Pink wird.

Zutaten

Für 4 Portionen:

  • 250 g Rote Bete, roh (ca. 2 kleine Knollen)
  • 300 g Skyr oder griechischer Joghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL frisch geriebener Meerrettich
  • 2 EL Dill, fein gehackt
  • ½ TL Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

  1. Lege dein Schneidebrett mit Backpapier aus und zieh dir Handschuhe an, wenn du keine roten Finger magst. Rote Bete färbt stark.
  2. Schäle die Knollen dünn ab – mit dem Sparschäler nimmst du wirklich nur die Schale weg und nicht das halbe Fruchtfleisch.
  3. Reibe die Rote Bete fein. Grob geraspelt bleibt der Dip stückig, fein gerieben wird er cremig und färbt gleichmäßig durch.
  4. Presse die Knoblauchzehe direkt in die Schüssel. Die Knoblauchpresse nimmst du am besten mit Schale – das spart das Pellen und die Schale bleibt im Sieb zurück.
  5. Verrühre Skyr, Olivenöl, Zitronensaft, Meerrettich und Salz glatt und hebe die geriebene Rote Bete unter.
  6. Rühre den Dill unter und stelle den Dip 30 Minuten abgedeckt kalt, damit sich Knoblauch und Meerrettich verteilen.
  7. Schmecke vor dem Servieren noch einmal mit Salz, Pfeffer und Zitrone ab – nach dem Ziehen braucht er meist eine Spur mehr Säure.

kjøk-Tipp

Spüle die Knoblauchpresse direkt nach dem Gebrauch aus, solange die Reste noch feucht sind – angetrockneter Knoblauch sitzt in den kleinen Löchern sonst richtig fest. Beides, Presse und Schäler, gehört danach ins Handspülbecken und nicht in die Spülmaschine: Die aggressiven Reiniger und die lange Hitze stumpfen die Schälklinge ab und setzen den Gelenken zu. Kurz abspülen, abtrocknen, fertig. Weitere Helfer fürs Pressen und Stampfen findest du in der Kategorie Pressen & Stampfen.

Häufige Fragen

Rohe oder gekochte Rote Bete für den Dip?

Roh gerieben schmeckt der Dip frischer und leicht nüssig. Vorgegarte Knollen aus dem Glas gehen auch, dann wird er milder und etwas süßer – tupfe sie in dem Fall gut trocken, sonst wird der Dip wässrig.

Wie lange hält sich der Dip?

Abgedeckt im Kühlschrank drei bis vier Tage. Der Knoblauch wird mit der Zeit kräftiger, deshalb lieber sparsam anfangen. Rühre ihn vor dem Servieren einmal durch.

Wozu passt Rote-Bete-Dip am besten?

Zu kräftigem Roggen- oder Sauerteigbrot, zu Ofenkartoffeln und zu gebratenem Lachs. Als Beilage zu Gegrilltem funktioniert er ebenfalls gut, weil seine Säure gegen Röstaromen ansteht.