Ratatouille aus dem Ofen: ein Blech, 45 Minuten

Ratatouille aus dem Ofen: ein Blech, 45 Minuten

Ratatouille aus dem Ofen ist die entspannte Variante: Gemüse schneiden, würzen, auf ein Blech geben und 45 Minuten backen. Kein ständiges Rühren, keine drei Pfannen nebeneinander – und die trockene Hitze macht das Gemüse süßer, als es auf dem Herd je werden würde.

Mitte August passt das Rezept perfekt in die Saison, weil Aubergine, Zucchini, Paprika und Tomaten gleichzeitig auf dem Markt liegen. Genau darin liegt der Reiz: Du kaufst vier Gemüse, die im selben Monat reif geworden sind, und sie schmecken zusammen völlig selbstverständlich.

Zutaten

Für 4 Portionen:

  • 1 Aubergine (ca. 400 g)
  • 2 Zucchini
  • 2 Paprika, rot und gelb
  • 500 g reife Tomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 EL getrockneter Thymian, Rosmarin und Oregano gemischt
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Handvoll frisches Basilikum zum Servieren

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein tiefes Blech oder eine große Auflaufform bereitstellen.
  2. Aubergine und Zucchini waschen und mit dem Nakirimesser 17 cm in etwa 1,5 cm dicke Halbmonde schneiden. Die breite, gerade Klinge geht senkrecht von oben durch das Gemüse, ohne zu wippen – so werden alle Stücke gleich dick und garen gleichmäßig.
  3. Paprika entkernen und in breite Streifen schneiden, Zwiebel in Spalten teilen, Tomaten grob würfeln.
  4. Das Gemüse auf dem Blech verteilen, Olivenöl darübergeben, den geschälten Knoblauch fein dazugeben und mit Honig und Salz mischen. Die getrockneten Kräuter mahlst du frisch mit der Kräutermühle darüber – gemahlen setzen sie mehr Aroma frei als aus der Streudose.
  5. 45 Minuten backen und nach etwa 25 Minuten einmal wenden, damit auch die unteren Stücke Farbe bekommen.
  6. Das Blech herausnehmen und 5 Minuten ruhen lassen, damit sich der Saft setzt.
  7. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und grob gezupftem Basilikum servieren, warm oder lauwarm.

kjøk-Tipp

Gleichmäßige Stücke sind bei Ofengemüse wichtiger als jede Würzung: Schneidest du ungleich, ist die Zucchini matschig, während die Paprika noch roh ist. Beim Nakirimesser hilft dir die hohe, gerade Klinge doppelt – sie schneidet sauber durch und du schiebst die fertigen Scheiben in einem Zug damit auf das Blech. Getrocknete Kräuter entfalten sich übrigens erst richtig, wenn sie frisch gemahlen auf heißes Öl treffen; passende Mühlen findest du unter Gewürzmühlen, alles für den Rest des Gerichts unter Kochen & Braten. Zur Pflege: Das Messer nach dem Gemüse von Hand spülen und sofort abtrocknen, nie in die Spülmaschine, und regelmäßig nachschärfen – gerade harte Schalen wie bei Aubergine und Paprika merkt man einer stumpfen Klinge sofort an. Die Kräutermühle lagerst du trocken und mahlst nie über dem dampfenden Topf, sonst klebt das Mahlwerk zu.

Häufige Fragen

Muss ich die Aubergine vorher salzen?

Bei heutigen Sorten nicht mehr nötig, die Bitterstoffe sind weitgehend herausgezüchtet. Wenn du sie 15 Minuten salzt und abtupfst, saugt sie später aber etwas weniger Öl auf. Ein Muss ist es nicht.

Kann ich Ratatouille vorbereiten oder aufwärmen?

Sehr gut sogar. Am nächsten Tag ist es oft besser, weil sich die Aromen verbunden haben. Im Ofen bei 160 °C aufwärmen statt in der Mikrowelle, dann bleibt das Gemüse bissfest.

Was passt zu Ratatouille?

Ofenkartoffeln, Couscous oder einfach kräftiges Brot, um den Saft aufzunehmen. Als Hauptgericht für vier reicht es mit einem Klecks Skyr oder Feta obendrauf gut aus.