Kürbis-Maronen-Eintopf für graue Oktobertage
Kürbis-Maronen-Eintopf steht nach 40 Minuten auf dem Tisch: Gemüse würfeln, alles in einem Topf weich kochen, Maronen dazu, kurz pürieren – fertig ist ein Eintopf, der satt macht und von innen wärmt. Ein Topf, ein Brett, kaum Abwasch.
Oktober ist der Monat, in dem Kürbis und Maronen gleichzeitig Saison haben – und die beiden passen zusammen, als wäre es abgesprochen. Der Kürbis bringt Süße und Cremigkeit, die Maronen geben dem Eintopf einen mehligen, fast nüssigen Körper, den keine Kartoffel so hinbekommt.
Zutaten
Für 4 Portionen:
- 800 g Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kleiner Kürbis)
- 200 g gegarte Maronen (vakuumiert)
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Karotte
- 1 EL Rapsöl
- 800 ml Gemüsebrühe
- 150 ml Sahne oder Hafercreme
- 1 TL getrockneter Thymian
- getrocknete Chili nach Geschmack
- Salz und schwarzer Pfeffer
- 2 EL Kürbiskernöl zum Servieren
Zubereitung
- Wasche den Kürbis, halbiere ihn und kratze die Kerne heraus. Schneide ihn samt Schale in etwa 2 cm große Würfel – die breite Klinge des Chefmessers hat genug Länge, um in einem Zug durch die Rundung zu kommen.
- Würfle Zwiebel und Karotte, hacke den Knoblauch fein.
- Erhitze das Öl im Topf und dünste Zwiebel und Karotte 5 Minuten glasig. Gib den Knoblauch die letzte Minute dazu, damit er nicht bitter wird.
- Gib die Kürbiswürfel und den Thymian dazu, brate alles 2 Minuten mit an und gieße dann die Brühe auf.
- Lass den Eintopf 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln, bis der Kürbis weich ist. Gib die Maronen die letzten 5 Minuten dazu, damit sie warm werden, aber ganz bleiben.
- Nimm etwa ein Drittel des Eintopfs heraus und püriere den Rest kurz. Rühre den herausgenommenen Teil zurück – so wird er sämig und hat trotzdem Biss. Rühre die Sahne unter.
- Schmecke mit Salz, Pfeffer und frisch gemahlener Chili aus der Chilimühle ab und träufle vor dem Servieren Kürbiskernöl darüber.
kjøk-Tipp
Mahle die Chili immer erst am Schluss über den fertigen Eintopf statt sie mitzukochen – frisch gemahlen ist ihre Schärfe klarer und du kannst Löffel für Löffel nachjustieren, statt am Ende einen zu scharfen Topf zu haben. Die Mühle lagerst du danach trocken und nicht über dem dampfenden Herd, sonst verklebt das Mahlwerk. Dein Messer bekommt nach dem Kürbisschneiden eine Handwäsche und ein Handtuch, keine Spülmaschine – und wenn es beim Ansetzen auf der Schale rutscht statt zu greifen, zieh es über einen Schleifstein oder Wetzstab nach. Passende Helfer für den Topf findest du unter Kochen & Braten.
Häufige Fragen
Muss ich die Maronen selbst schälen?
Nein. Vorgegarte, vakuumierte Maronen gibt es im Herbst in jedem Supermarkt und sie sparen dir eine gute halbe Stunde Arbeit. Wer frische Maronen nimmt, ritzt sie kreuzweise ein, röstet sie 20 Minuten bei 200 °C und pellt sie noch warm.
Kann ich den Eintopf einfrieren?
Ja, bis zu drei Monate. Friere ihn dann aber ohne Sahne ein und rühre sie erst beim Aufwärmen unter, sonst kann er flockig werden. In Portionsgläsern taut er am schnellsten auf.
Wie wird der Eintopf besonders sämig?
Über die Maronen und den pürierten Anteil, nicht über Mehl. Wenn er dir zu dünn ist, püriere einfach etwas mehr davon; ist er zu dick, gießt du löffelweise Brühe nach.
